DGOU - Nachbehandlungsempfehlungen
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Unterarm/Handgelenk

21 -> Radiuskopffraktur, konservativ S52.1(0,1,2,9)

Details

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
Unfalltag Schmerzreduktion • Schmerzreduzierende und abschwellende Lagerung
• Adäquate Schmerztherapie nach Hauseigenem Standard
Ruhigstellung in 90° Beugestellung des Ellenbogens und Supination des Unterarmes Zwingende Kontrolle der Ruhigstellung am 1. Tag
Niedriges VTE-Risiko! 
Bei konservativer Therapie an der oberen Extremität sollte in der Regel keine (über die Basismaßnahmen hinausgehende) VTE-Prophylaxe erfolgen (nach Leitlinie). 



ab 1. Tag Physiologisches Bewegungsverhalten • Aktives Bewegen Schulter/Hand
• Scapulamobilisation/Stabilisierung
• ADL Training
• Statische Muskelarbeit
• Anleitung zum Eigentraining
• Edukation und Verhaltenstraining
Ruhigstellung des Ellenbogens in Beugung und Supination Versorgung mit notwendigrn Hilfsmittel ggfs. Kompressionsware Arm lang
Abschwellende und schmerzlindernde
Maßnahmen
• MLD
• Kompressionstherapie
• Kryotherapie
Ggf. IPK
Stellungskontrolle • Röntgenkontrolle in der Ruhigstellung z.B. 4., 7., 11. Tag

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
ab 2. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Assistives/Aktives Bewegen
des Ellenbogens
• CPM Ellenbogen
Passive Bewegung bis zur Schmerzgrenze
Keine Kompressions- und Scherkräfte auf den Ellenbogen
Kein Krafttraining
Abnahme der Lagerungs-/Ruhigstellungsmittel
Weitere notwendige ambulante Therapiemaßnahmen
Empfehlenswert sind tägliche Therapien
5. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Assistives/Aktives Bewegen
des Ellenbogens
Flexion und Extension passiv und aktiv im Ellbogen frei gegeben
Pronation/Supination frei gegeben
Abnahme der Lagerungs-/ Ruhigstellungsmittel

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 6. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Aktives Bewegen des Ellenbogens
• Statische Muskelarbeit
• Muskelaufbautraining
• Koordinationstraining
Bewegung ohne Limit Ggf. Stationäre/Ambulante medizinische Rehabilitation
Bewegung und Belastung unter Alltagsbedingungen
Arbeitsfähigkeit bei leichten Tätigkeiten
• Muskelaufbautraining unter
Einsatz von Geräten
Belastungssteigerung nach
individueller Fähigkeit bis zur
Vollbelastung unter Alltagsbedingungen
Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden
Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen
Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 8.Wo Teilhabe:
Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf
Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren
bis schweren Tätigkeiten
• Funktionstraining Rehasport Rehanachsorge
• ggf. Belastungserprobung, Arbeitstherapie
Bewegung und Belastung
ohne Limit
Ggf. medizinisch-beruflich
orientierte Rehabilitation
ab 3. Mo Sportfähigkeit für low impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung
ab 6. Mo Sportfähigkeit für high impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung

21 -> Radiuskopffraktur, operativ S52.1(0,1,2,9)

Details

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
OP-Tag Vermeidung von Komplikationen • Schmerzreduktion
• Kreislaufstabilisierung
• Pneumonieprophylaxe
• Dekubitusprophylaxe
Aktivierung aus dem Bett nach individuellen Möglichkeiten Schmerzreduzierende und abschwellende Lagerung

Niedriges VTE-Risiko!
Nach Operationen an der oberen Extremität sollte in der Regel keine (über die Basismaßnahmen hinausgehende)
VTE-Prophylaxe erfolgen (nach Leitlinie).

ab 1. Tag Aktivierung • Aufstehen über die nicht betroffene Seite
• Haltungsschulung
• Aktives Bewegen der Schulter/Hand
• Anleitung zum Eigentraining
• Edukation und Verhaltenstraining
Bewegungen distal der Schulter frei Versorgung mit erforderlichen Hilfsmitteln
Empfehlenswert sind tägliche Therapien

Abschwellende und schmerzlindernde
Maßnahmen

• MLD
• Kompressionstherapie
• Kryotherapie
Ggf. IPK
bis 2. Tag Kontrolle der Wundheilung • Verbandswechsel
• Entfernung der Drainagesysteme
bis 3. Tag Kontrolle des OP-Ergebnisses • Röntgenkontrolle ohne störende Verbände oder Ruhigstellungen
bis 2. Woche Vorbereitung der Entlassung
Entlassmanagement
• ADL-Abklärung
• Verordnung von Heil- und
Hilfsmitteln
• Antragsstellung/ Einleitung
Rehabilitationsmaßnahme
Überprüfung der Notwendigkeit:
Kurzzeitpflege (geriatrische) Frührehabilitation
Ambulante oder Stationäre Rehamaßnahmen
bis 6. Wo

Physiologisches Bewegungsverhalten

• Aktives Bewegen der Schulter/Hand
• Assistives/Aktives Bewegen des Ellenbogens
• Scapluamobilisation/-stabilisierung
• ADL-Training
• CPM Ellenbogen
• Statische Muskelarbeit
• Koordinationstraining
• Bewegungsbad
Bewegung bis zur Schmerzgrenze in alle Richtungen Weitere notwendige ambulante Therapiemaßnahmen Beachtung der Kraftübertragung von der Hand zum Oberarm über den Radius

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 8. Woche Bewegung und Belastung
unter Alltagsbedingungen
Arbeitsfähigkeit bei leichten Tätigkeiten
• Muskelaufbautraining
unter Einsatz
von Geräten
Belastungssteigerung nach individueller Fähigkeit bis zur
Vollbelastung unter Alltagsbedingungen
Ggf. Stationäre/ Ambulante medizinische
Rehabilitation
Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden
Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen
Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind
ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 12.Wo Teilhabe:
Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf
Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren
bis schweren Tätigkeiten
• Funktionstraining Rehasport
Rehanachsorge
• ggf. Belastungserprobung,
Arbeitstherapie
Bewegung und Belastung ohne Limit Ggf. medizinisch-beruflich
orientierte Rehabilitation
ab 3. Mo Sportfähigkeit für low impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung
ab 6. Mo Sportfähigkeit für high impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche Beratung

21 -> Olecranonfraktur, operativ S52.01

Details

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
OP-Tag Vermeidung von Komplikationen • Schmerzreduktion
• Kreislaufstabilisierung
• Pneumonieprophylaxe
• Dekubitusprophylaxe
Aktivierung aus dem Bett nach individuellen Möglichkeiten Schmerzreduzierende und abschwellende Lagerung

Niedriges VTE-Risiko!
Nach Operationen an der oberen Extremität sollte in der Regel keine (über die Basismaßnahmen hinausgehende)
VTE-Prophylaxe erfolgen (nach Leitlinie).

ab 1. Tag Aktivierung • Aufstehen über die nicht
betroffene Seite
• Haltungsschulung
• Anleitung zum Eigentraining
• Edukation und Verhaltenstraining
Bewegung Hand/Schulter ohne Limit Keine Stützbelastung Empfehlenswert sind tägliche Therapien
Versorgung mit erforderlichen Hilfsmittel ggfs. Kompressionsware Arm lang

Abschwellende und schmerzlindernde
Maßnahmen

• MLD
• Kompressionstherapie
• Kryotherapie
Ggf. IPK
bis 2. Tag Kontrolle der Wundheilung • Verbandswechsel
• Entfernung der Drainagesysteme
bis 3. Tag Kontrolle des OP-Ergebnisses • Röntgenkontrolle ohne störende Verbände oder Ruhigstellungen
bis 2. Woche Vorbereitung der Entlassung
Entlassmanagement
• ADL-Abklärung
• Verordnung von Heil- und
Hilfsmitteln
• Antragsstellung/ Einleitung
Rehabilitationsmaßnahme
Überprüfung der Notwendigkeit:
Kurzzeitpflege (geriatrische) Frührehabilitation
Ambulante oder Stationäre Rehamaßnahmen

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 6. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Assistives/Aktives Bewegen des Ellenbogens
• CPM Ellenbogen
• Muskelaufbautraining
• Koordinationstraining
• Bewegungsbad
Bewegung bis zur Schmerzgrenze in alle Richtungen Muskelaufbautraining außer Triceps Weitere notwendige ambulante Therapiemaßnahmen Empfehlenswert sind tägliche Therapien
bis 8. Woche Arbeitsfähigkeit bei leichten Tätigkeiten • Muskelaufbautraining
unter Einsatz von Geräten
Belastungssteigerung nach individueller Fähigkeit bis zur
Vollbelastung unter Alltagsbedingungen
Ggf. Stationäre/ Ambulante medizinische
Rehabilitation
Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden
Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen
Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind
ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 12.Wo Teilhabe:
Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf
Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren
bis schweren Tätigkeiten
• Funktionstraining Rehasport
Rehanachsorge
• ggf. Belastungserprobung,
Arbeitstherapie
Ggf. medizinisch-beruflich
orientierte Rehabilitation
ab 3. Mo Sportfähigkeit für low impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung
ab 6. Mo Sportfähigkeit für high impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche Beratung

21 -> Bicepssehnenruptur distal, operativ S46.2

Details

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
OP-Tag Vermeidung von Komplikationen • Schmerzreduktion
• Kreislaufstabilisierung
• Pneumonieprophylaxe
• Dekubitusprophylaxe
Aktivierung aus dem Bett nach individuellen Möglichkeiten

Schmerzreduzierende und abschwellende Lagerung

Im OP Oberarmruhigstellung in 60° bis 90° Beugung des Ellenbogens und Supination des Unterarmes

Niedriges VTE-Risiko! 
Bei konservativer Therapie an der oberen Extremität sollte in der Regel keine (über die Basismaßnahmen hinausgehende) VTE-Prophylaxe erfolgen (nach Leitlinie). 



ab 1. Tag Physiologisches Bewegungsverhalten • Aktives Bewegen Schulter/Hand
• Scapulamobilisation/Stabilisierung
• ADL Training
• Statische Muskelarbeit
• Anleitung zum Eigentraining
• Edukation und Verhaltenstraining
Ruhigstellung des Ellenbogens in Beugung und Supination Versorgung mit notwendigrn Hilfsmittel ggfs. Kompressionsware Arm lang
Abschwellende und schmerzlindernde
Maßnahmen
• MLD
• Kompressionstherapie
• Kryotherapie
Ggf. IPK
bis 2. Tag Kontrolle der Wundheilung • Verbandswechsel
• Entfernung der Drainagesysteme
bis 3. Tag Kontrolle des OP-Ergebnisses • Röntgenkontrolle in der Ruhigstellung
bis 2. Wo Vorbereitung der Entlassung Entlassmanagement • ADL-Abklärung
• Verordnung von Heil- und
Hilfsmitteln
• Antragsstellung/ Einleitung
Rehabilitationsmaßnahme
Überprüfung der Notwendigkeit:
Kurzzeitpflege
(geriatrische) Frührehabilitation
Ambulante oder Stationäre Rehamaßnahmen

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 4. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Aktives Bewegen der
Schulter/Hand
• Scapluamobilisation/
-stabilisierung
• ADL-Training
• Statisches Muskeltraining
Passive Bewegung des Ellenbogens 0-45-140 aus der Ruhigstellung Keine Pronation/Supination Empfehlenswert sind tägliche Therapien
5. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Assistives/Aktives Bewegen des Ellenbogens Flexion und Extension passiv und aktiv im Ellbogen frei gegeben Pronation/Supination frei gegeben Abnahme der Lagerungs-/ Ruhigstellungsmittel
bis 6. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Aktives Bewegen
• EMS
Bewegung ohne Limit Ggf. Stationäre/Ambulante medizinische Rehabilitation

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 8. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten und Belastungsaufbau • Statische Muskelarbeit
• Muskelaufbautraining
• Koordinationstraining
• Bewegungsbad
in unterschiedlichen Gelenkwinkeln Weitere notwendige ambulante Therapiemaßnahmen
bis 12. Wo Bewegung und Belastung unter Alltagsbedingungen
Arbeitsfähigkeit bei leichten Tätigkeiten
• Muskelaufbautraining unter
Einsatz von Geräten
Belastungssteigerung nach
individueller Fähigkeit bis zur
Vollbelastung unter Alltagsbedingungen
Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden
Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen
Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 16.Wo Teilhabe:
Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf
Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren
bis schweren Tätigkeiten
• Funktionstraining Rehasport Rehanachsorge
• ggf. Belastungserprobung, Arbeitstherapie
Bewegung und Belastung
ohne Limit
Ggf. medizinisch-beruflich
orientierte Rehabilitation
ab 4. Mo Sportfähigkeit für low impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung
ab 9. Mo Sportfähigkeit für high impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung

21 -> Ellbogen Erstluxation, nicht operationsbedürftig ICD-S53.10 oder S53.11 oder S53.12 oder S53.13 oder S53.14 oder S53.18

Details

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
Unfalltag bis 1. Wo  Weichteilheilung Bandheilung • Anleitung zum eigenständigen aktiven Bewegen der nicht ruhiggestellten Gelenke
• Schmerzreduktion

Ruhigstellung in 90° Beugestellung
Zwingende Kontrolle der Ruhigstellung am 1. Tag
Hochlagern der Extremität auf Herzhöhe

Niedriges VTE-Risiko! 
Bei konservativer Therapie an der oberen Extremität sollte in der Regel keine (über die Basismaßnahmen hinausgehende) VTE-Prophylaxe erfolgen (nach Leitlinie). 



Stellungskontrolle Röntgenkontrolle in der Ruhigstellung z.B. 4., 7., 11. Tag
Abschwellende und schmerzlindernde
Maßnahmen
• MLD
• Kompressionstherapie
• Kryotherapie
Ggf. IPK

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 4. Wo  Erweiterte Aktivierung • Passives/Assistives Bewegen
• Assistives/Aktives Bewegen
• Statische Muskelarbeit
• CPM
• EMS
• Haltungsschulung
• Edukation und Verhaltenstraining
• ADL-Training
Vermeiden von Varus-/ Valgusstress
Bei Ruptur beider Kollateralbänder Beübung in Neutralstellung
Bei Ruptur des lateralen Kollateralkomplexes Beübung in Pronation
Bei Ruptur des medialen Kollateralkomplexes Beübung in Supination
Anwenden eines Overhead Motion Protocol
Wechsel auf Bewegungsorthese (für 6 Wochen)
keine Belastung für 6 Wochen

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 6. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten und Belastungsaufbau • Aktives Bewegen
• Motorisch funktionelles
Training
• Koordinationstraining
Freie Bewegung im reizfreien Bereich in der Orthese
bis 8. Wo Bewegung und Belastung unter Alltagsbedingungen

• Koordinationstraining
• Ausdauertraining
Vollbelastung unter Alltagsbedingungen Entwöhnen der Bewegungsorthese
Ambulante/Stationäre medizinische Rehabilitation
Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden
Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen
Vermeidung von Pflegebedürftigkeit
Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 4. Mo Teilhabe:
Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf
Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren bis schweren Tätigkeiten
• Funktionstraining, Rehasport, Rehanachsorge
• Ggf. Belastungserprobung,
Arbeitstherapie
Bewegung und Belastung ohne Limit Ggf. medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation
ab 9. Mo Sportfähigkeit für low impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung

22 -> Ulnaschaftfraktur („Parierfraktur“), konservativ funktionell S 52.20

Details

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
Unfalltag Vermeidung von Komplikationen • Schmerzreduktion
• Kreislaufstabilisierung

Bewegen im schmerzarmen Bereich Schmerzreduzierende und abschwellende Lagerung
Anlegen einer Kompressionsbandage

Niedriges VTE-Risiko!
Nach Operationen oder konservativer Therapie an der oberen Extremität sollte in der Regel keine (über die Basismaßnahmen hinausgehende)
VTE-Prophylaxe oder konservativer Therapie erfolgen (nach Leitlinie).

ab 1. Tag Aktivierung • Haltungsschulung
• Passives/Assistives Bewegen
• Assistives/Aktives Bewegen
• Edukation und Verhaltenstraining
• Anleitung zum Eigentraining
Keine Belastung des Unterarmes / Hand,
keine Stützbelastung
Bewegung im schmerzfreien Bereich
Versorgung mit erforderlichen
Hilfsmitteln, z.B. Unterarmkompressionshandschuh

Abschwellende und schmerzlindernde
Maßnahmen

• MLD
• Kompressionstherapie
• Kryotherapie
Ggf. IPK
bis 2. Woche Erweiterte Aktivierung • Assistives/Aktives Bewegen
• Aktives Bewegen
• Statische Muskelarbeit
• EMS
• ADL-Training
Bewegung ohne Limit Tägliche Therapie empfehlenswert
Stellungskontrolle • Röntgenkontrolle/Sonographie z.B. 4., 7., 11. Tag, 4. und 8. Woche 

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 6. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Aktives Bewegen
• Motorisch funktionelles Training
• Muskelaufbautraining
Belastung des Unterarmes / Hand und Stützbelastung möglich Weitere notwendige ambulante Therapiemaßnahmen
Entwöhnung vom Hilfsmittel
bis 8. Wo Bewegung und Belastung unter Alltagsbedingungen
Arbeitsfähigkeit bei leichten Tätigkeiten
• Muskelaufbautraining
unter Einsatz von Geräten
Belastungssteigerung nach individueller Fähigkeit bis zur
Vollbelastung unter Alltagsbedingungen
Ggf. medizinischberuflich orientierte Rehabilitation
Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden
Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen
Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 12.Wo Teilhabe:
Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf
Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren
bis schweren Tätigkeiten
• Funktionstraining Rehasport
Rehanachsorge
• ggf. Belastungserprobung,
Arbeitstherapie
Bewegung und Belastung ohne Limit
ab 4. Mo Sportfähigkeit für low impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung
ab 6. Mo Sportfähigkeit für high impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche Beratung

22 -> Unterarmschaftfraktur, operativ S52.2(0,1) oder S52.3(0,1) oder S52.4

Details

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
OP-Tag Vermeidung von Komplikationen • Schmerzreduktion
• Kreislaufstabilisierung
• Pneumonieprophylaxe
• Dekubitusprophylaxe

Aktivierung aus dem Bett nach individuellen Möglichkeiten Schmerzreduzierende und abschwellende Lagerung

Niedriges VTE-Risiko!
Nach Operationen an der oberen Extremität sollte in der Regel keine (über die Basismaßnahmen hinausgehende) VTE-Prophylaxe erfolgen (nach Leitlinie).

ab 1. Tag Aktivierung • Aufstehen über die nicht
betroffene Seite
• Haltungsschulung
• Assistives Bewegen der
Schulter/Ellenbogen/Hand
• Anleitung zum Eigentraining
• Edukation und Verhaltenstraining
Bewegung Schulter ohne Limit
Flexion/Extension Ellenbogen ohne Limit
Keine Stützbelastung
Versorgung mit erforderlichen Hilfsmitteln ggfs. Kompressionsware Arm lang Empfehlenswert sind tägliche Therapien

Abschwellende und schmerzlindernde
Maßnahmen

• MLD
• Kompressionstherapie
• Kryotherapie
Ggf. IPK
bis 2. Tag Kontrolle der Wundheilung • Verbandswechsel
• Entfernung der Drainagesysteme
bis 3. Tag Kontrolle des OP-Ergebnisses • Röntgenkontrolle ohne störende Verbände oder Ruhigstellungen
bis 2. Wo   Vorbereitung der Entlassung Entlassmanagement • ADL-Abklärung
• Verordnung von Heil- und
Hilfsmitteln
• Antragsstellung/ Einleitung
Rehabilitationsmaßnahme
Überprüfung der Notwendigkeit:
Kurzzeitpflege (geriatrische) Frührehabilitation
Ambulante oder Stationäre Rehamaßnahmen
bis 6. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Assistives/Aktives Bewegen
Ellenbogen/Handgelenk
• Aktives Bewegen der Schulter
• Statische Muskelarbeit
• ADL-Training
• Koordinationstraining
• EMS
• Bewegungsbad
Bewegung bis zur Schmerzgrenze in alle Richtungen

Weitere notwendige ambulante Therapiemaßnahmen

Ggf. Stationäre/Ambulante medizinische Rehabilitation

Stellungskontrolle • Röntgenkontrolle/Sonographie z.B. 4., 7., 11. Tag, 4. und 8. Woche 

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 12. Wo Bewegung und Belastung unter Alltagsbedingungen
Arbeitsfähigkeit bei leichten Tätigkeiten
• Muskelaufbautraining
unter Einsatz von Geräten
Belastungssteigerung nach individueller Fähigkeit bis zur
Vollbelastung unter Alltagsbedingungen
Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden
Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen
Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 16. Wo Teilhabe:
Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf
Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren
bis schweren Tätigkeiten
• Funktionstraining Rehasport
Rehanachsorge
• ggf. Belastungserprobung,
Arbeitstherapie
Bewegung und Belastung ohne Limit Ggf. medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation
ab 3. Mo Sportfähigkeit für low impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung
ab 6. Mo Sportfähigkeit für high impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche Beratung

NBE- Navigation

Bescken

  • 61 -> Beckenfraktur, stabil, konservativ S32.1 oder S32.3 oder S32.5 oder S32.8(1,2,3,9)

Hand

  • 7 -> Fingerfraktur, konservativ S62.5(0,1,2) oder S62.6(0,1,2,3) oder S62.7

Teil A: Grundlagen

  • Ziele der postoperativen und frühzeitigen therapeutischen Maßnahmen

Teil B: Nachbehandlungsempfehlungen

  • Teil B: Nachbehandlungsempfehlungen

Wirbelsäule

  • 5 -> HWS-Fraktur, operativ S12.0 oder S12.1 oder S12.2(1,2,3,4,5)

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