| Zeit | Behandlungsziel | Maßnahmen | Belastung/Bewegungsausmaß | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| Unfalltag | Schmerzreduktion | • Schmerzreduzierende und abschwellende Lagerung • Adäquate Schmerztherapie nach Hauseigenem Standard |
Ruhigstellung in 90° Beugestellung des Ellenbogens und Supination des Unterarmes | Zwingende Kontrolle der Ruhigstellung am 1. Tag |
| Niedriges VTE-Risiko! Bei konservativer Therapie an der oberen Extremität sollte in der Regel keine (über die Basismaßnahmen hinausgehende) VTE-Prophylaxe erfolgen (nach Leitlinie). |
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| ab 1. Tag | Physiologisches Bewegungsverhalten | • Aktives Bewegen Schulter/Hand • Scapulamobilisation/Stabilisierung • ADL Training • Statische Muskelarbeit • Anleitung zum Eigentraining • Edukation und Verhaltenstraining |
Ruhigstellung des Ellenbogens in Beugung und Supination | Versorgung mit notwendigrn Hilfsmittel ggfs. Kompressionsware Arm lang |
| Abschwellende und schmerzlindernde Maßnahmen |
• MLD • Kompressionstherapie • Kryotherapie |
Ggf. IPK | ||
| Stellungskontrolle | • Röntgenkontrolle in der Ruhigstellung z.B. 4., 7., 11. Tag | |||
| Zeit | Behandlungsziel | Maßnahmen | Belastung/Bewegungsausmaß | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| ab 2. Wo | Physiologisches Bewegungsverhalten | • Assistives/Aktives Bewegen des Ellenbogens • CPM Ellenbogen |
Passive Bewegung bis zur Schmerzgrenze Keine Kompressions- und Scherkräfte auf den Ellenbogen Kein Krafttraining |
Abnahme der Lagerungs-/Ruhigstellungsmittel Weitere notwendige ambulante Therapiemaßnahmen Empfehlenswert sind tägliche Therapien |
| 5. Wo | Physiologisches Bewegungsverhalten | • Assistives/Aktives Bewegen des Ellenbogens |
Flexion und Extension passiv und aktiv im Ellbogen frei gegeben Pronation/Supination frei gegeben |
Abnahme der Lagerungs-/ Ruhigstellungsmittel |
| Zeit | Behandlungsziel | Maßnahmen | Belastung/Bewegungsausmaß | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| bis 6. Wo | Physiologisches Bewegungsverhalten | • Aktives Bewegen des Ellenbogens • Statische Muskelarbeit • Muskelaufbautraining • Koordinationstraining |
Bewegung ohne Limit | Ggf. Stationäre/Ambulante medizinische Rehabilitation |
| Bewegung und Belastung unter Alltagsbedingungen Arbeitsfähigkeit bei leichten Tätigkeiten |
• Muskelaufbautraining unter Einsatz von Geräten |
Belastungssteigerung nach individueller Fähigkeit bis zur Vollbelastung unter Alltagsbedingungen |
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| Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig |
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| Zeit | Behandlungsziel | Maßnahmen | Belastung/Bewegungsausmaß | Bemerkung |
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| bis 8.Wo | Teilhabe: Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren bis schweren Tätigkeiten |
• Funktionstraining Rehasport Rehanachsorge • ggf. Belastungserprobung, Arbeitstherapie |
Bewegung und Belastung ohne Limit |
Ggf. medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation |
| ab 3. Mo | Sportfähigkeit für low impact-Sportarten | • Sportartspezifisches Training | Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche Beratung |
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| ab 6. Mo | Sportfähigkeit für high impact-Sportarten | • Sportartspezifisches Training | Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche Beratung |