| Zeit | Behandlungsziel | Maßnahmen | Belastung/Bewegungsausmaß | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|
| OP-Tag | Vermeidung von Komplikationen | • Schmerzreduktion • Kreislaufstabilisierung • Pneumonieprophylaxe • Dekubitusprophylaxe |
Aktivierung aus dem Bett nach individuellen Möglichkeiten | Schmerzreduzierende und abschwellende Lagerung Ggf. Anlegen der präoperativen Hilfsmittel |
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Niedriges VTE-Risiko! |
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| ab 1. Tag | Aktivierung | • Aufstehen über die nicht betroffene Seite • Haltungsschulung • Assistives Bewegen distal der Schulter • Anleitung zum Eigentraining • Edukation und Verhaltenstraining |
Bewegungen distal der Schulter frei | Versorgung mit erforderlichen Hilfsmitteln Empfehlenswert sind tägliche Therapien |
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Abschwellende und schmerzlindernde |
• MLD • Kompressionstherapie • Kryotherapie |
Ggf. IPK | ||
| bis 2. Tag | Kontrolle der Wundheilung | • Verbandswechsel • Entfernung der Drainagesysteme |
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| bis 3. Tag | Kontrolle des OP-Ergebnisses | • Röntgenkontrolle ohne störende Verbände oder Ruhigstellungen | ||
| bis 2. Woche | Kontrakturenprophylaxe | • Assistives/Aktives Bewegen in alle Richtungen • Statische Muskelarbeit/Zentrierung Oberarmkopf • CPM Schulter |
Flexion und Abduktion Limit 90° Rotation im schmerzarmen Bereich |
Empfehlenswert sind tägliche Therapien |
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Vorbereitung der Entlassung |
• ADL-Abklärung • Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln • Antragsstellung/ Einleitung Rehabilitationsmaßnahme |
Überprüfung der Notwendigkeit: Kurzzeitpflege (geriatrische) Frührehabilitation Ambulante oder Stationäre Rehamaßnahmen |
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| Zeit | Behandlungsziel | Maßnahmen | Belastung/Bewegungsausmaß | Bemerkung |
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| bis 6. Woche | Zunehmende Beweglichkeit | • Aktives Bewegen in alle Richtungen • ADL-Training |
Bewegung ohne Limit | Entwöhnung vom Hilfsmittel Weitere notwendige ambulante Therapiemaßnahmen |
| Steigerung der Armkraft | • Muskelaufbautraining | Ggf. Abklärung Knochendichte, und evtl. Einleitung einer Therapie nach Leitlinie |
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| bis 8. Woche | Bewegung und Belastung unter Alltagsbedingungen Arbeitsfähigkeit bei leichten Tätigkeiten |
• Intensiviertes Muskelaufbautraining unter Einsatz von Geräten |
Belastungssteigerung nach individueller Fähigkeit bis zur Vollbelastung unter Alltagsbedingungen |
Stationäre/ ambulante medizinische Rehabilitation |
| Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen Vermeidung von Pflegebedürftigkeit Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig |
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| Zeit | Behandlungsziel | Maßnahmen | Belastung/Bewegungsausmaß | Bemerkung |
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| bis 12.Wo | Teilhabe: Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren bis schweren Tätigkeiten |
• Funktionstraining Rehasport Rehanachsorge • ggf. Belastungserprobung, Arbeitstherapie |
Bewegung und Belastung ohne Limit | Ggf. medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation |
| ab 3. Mo | Sportfähigkeit für low impact-Sportarten | • Sportartspezifisches Training | Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche Beratung |