ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
Unfalltag Vermeidung von Komplikationen • Schmerzreduktion durch
suffiziente Schmerztherapie
• Pneumonieprophylaxe
• Dämpfung des Hustenreizes

Schmerzadaptierte alltägliche Belastung nach individuellen Möglichkeiten
Bei hospitalisierten Patienten ggf. O2- Gabe (2-4l/min),
nicht- invasive positive Druckbeatmung
Vermeiden von starkem Husten, Niesen, schwerem Heben
Schmerz-reduzierende Lagerung
Atemtraining (z.B. Triflow)
unter physiotherapeutischer
Anleitung
CAVE: Keine zirkulären komprimierenden Verbände wegen
Behinderung der Atemmechanik!

Niedriges VTE-Risiko!
Nach Operationen an der oberen Extremität sollte in der Regel keine (über die Basismaßnahmen hinausgehende)
VTE-Prophylaxe erfolgen (nach Leitlinie).

ab 1. Tag Aktivierung • Atemtherapie und Pneumonieprophylaxe
• Schmerzreduktion durch
suffiziente Schmerztherapie
• Aktives Bewegen
• Edukation und Verhaltenstraining
• Anleitung zum Eigentraining
Schmerzadaptierte alltägliche Belastung nach individuellen Möglichkeiten

Abschwellende und schmerzlindernde
Maßnahmen

• Kinesiotaping
bis 3. Tag Kontrolle der Wundheilung • Atemtherapie und Pneumonieprophylaxe
• Schmerzreduktion durch suffiziente Schmerztherapie
Schmerzadaptierte alltägliche Belastung nach individuellen Möglichkeiten Radiologische Verlaufskontolle:
Bei Pneumothorax:
1-2 Stunden nach Ziehen der
Thoraxdrainage
Aktivierung

• Schmerzadaptierte alltägliche Belastung nach individuellen Möglichkeiten

bis 2. Wo Erweiterte Aktivierung • Aktives Bewegen Schmerzadaptierte alltägliche Belastung nach individuellen Möglichkeiten
Schmerzadaptierte Atemtherapie
Radiologische Verlaufskontrolle:
• Bei Mantelpneumothorax:
Nach 1 Woche.
• Bei Pneumonie: Je nach klinischem und laborchemischem
Verlauf.
Tägliche Therapie empfehlenswert, im Besonderen tägliches
Beüben mit Atemtrainer
Vorbereitung der Entlassung Entlassmanagement • ADL-Abklärung
• Verordnung Physiotherapie
• Analgetika bis zum Abklingen der Symptome
Anleitung zur Verbesserung der Atemfunktion und Stärkung der Atem- und Atemhilfsmuskulatur

Im Regelfall werden konservativ behandelte Rippenserienfrakturen im ambulanten Setting therapiert

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
bis 4. Wo Physiologisches Bewegungsverhalten • Aktives Bewegen
• ADL-Training
Schmerzadaptierte alltägliche Belastung nach individuellen Möglichkeiten
Übergang zur Trainingsstabilität in Abhängigkeit von klinischen- und Röntgenbefunden
Erkennen von Störungen im Heilverlauf und Einleiten geeigneter Maßnahmen
Vermeidung von Pflegebedürftigkeit
Rehabilitative Maßnahmen im Rahmen der Trainingsstabilität und der beruflichen Wiedereingliederung sind ggf. bei erwerbsfähigen Patienten notwendig
Teilhabe: Wiedereingliederung Alltag, Gesellschaft und Beruf • Funktionstraining
• Rehasport
• Rehanachsorge
• ggf. Belastungserprobung,
Arbeitstherapie
Bewegung und Belastung ohne Limit
bis 6. Wo Arbeitsfähigkeit bei mittelschweren und schweren Tätigkeiten Ggf. medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation

ZeitBehandlungszielMaßnahmenBelastung/BewegungsausmaßBemerkung
ab 4. Mo Sportfähigkeit für low impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung
ab 6. Mo Sportfähigkeit für high impact-Sportarten • Sportartspezifisches Training Return-to-sport-Funktionstestung, ggf. Sportärztliche
Beratung